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Primarschulblog - Klassengeschichte in Klasse 6

Primarschulblog - Klassengeschichte in Klasse 6

Der Blog dieser Schweizer Primarschule ist sehr komplex und enthält neben vielen Projekten, die der Lehrer Herr Ceron mit der Klasse durchgeführt hat, auch zahlreiche Links für Schüler, Lehrer und alle an Blogs Interessierten.

Der Lehrer gibt unter "Projektarbeit" folgende Informationen zum Projekt: "Das Ziel meiner Abschlussarbeit ist, den Einsatz eines Weblog im Primarschulunterricht mit meinen 5.-Klässlern zu testen und damit anderen Lehrpersonen zugänglich zu machen.

Welche Möglichkeiten bietet ein Weblog?
Was sind die Vorteile/Nachteile gegenüber einer Homepage?
Wo liegen die Grenzen?

Diesen Fragen möchte ich auf den Grund gehen und erhoffe mir natürlich, dass sich das Weblog als Arbeitsinstrument für die Primarschule eignet.
Meine Vorkenntnisse in diesem Gebiet sind gleich null. Ich verwende im Moment also sehr viel Zeit, mich in die Thematik Weblog einzulesen."

Genauer wird nun ein Projekt analysiert, das Herr Ceron mit der 6. Klasse im Schuljahr 2005/2006 durchgeführt hat. Die Klasse sollte eine Klassengeschichte schreiben.

Herr Ceron postete am 1.02.2006 den folgenden Beitrag und initiierte so das Projekt:

"Die Klasse schreibt gemeinsam eine Liebesgeschichte mit dem Titel:

Was sich liebt, das neckt sich!

Jede(r) Schülerin/Schüler hat eine Woche Zeit, die Geschichte nach persönlichem Gutdünken weiterzuführen. Wir dürfen uns also jede Woche über eine Fortsetzung freuen… Viel Spass!!!"

Die Aufgabe für die Klasse bestand nun darin, die Geschichte fortzusetzen, indem jede/r Schüler/in eine beliebig lange, anschließende Textpassage schrieb. Jede/r Schüler/in war unter einem Rufnamen angemeldet.
Inwieweit der Lehrer das Projekt in den Unterricht einbettete, ist nicht dokumentiert. Wie die Schüler sich zu koordinieren hatten (wer wann was schreiben sollte), ist ebenfalls nicht angegeben. Zu den einzelnen Textabschnitten, die ein/e Schüler/in einstellte, konnten angemeldete Mitglieder Kommentare abgeben. Der Lehrer gab nur am Ende der Geschichte einen Kommentar ab, in dem er die Klasse lobte. Alle anderen Kommentare stammten von Schülern (es tauchen immer wieder dieselben Namen auf).
Die Schüler gaben Kommentare zu Inhalt und Form mit zum Teil konkreten Veränderungsvorschlägen. Es ist anzunehmen, dass der Lehrer diese Methode der "konstruktiven Kritikübung" zuvor mit der Klasse besprochen hatte.
Die Geschichte hat am Ende 9 Teile, von denen der letzte Ende Juli gepostet wurde. Vermutlich lief in der Zwischenzeit auch einiges im Unterricht zusätzlich zum Projekt ab, es gibt aber keine Informationen dazu auf der Seite.
...


(bearbeitet von Elisabeth Schiegg)
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Letzte Änderung von Elisabeth Schiegg am 20.01.2010 um 14:03

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