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Kama

Martina Löffler, Janine Feix, Katharina Dietze

Vorhandenes Projekt: Junge Dichter und Denker


Erste Eindrücke:

  • Interessantes Thema, ansprechende Überschrift
  • Links zu weiterführenden Informationen sind vorhanden
  • Nur ein Kommentar vorhanden
  • Kommentare auch auch weiterführenden Seiten zum Thema gepostet worden
  • Auf den ersten Blick ist keine einheitliche Strukur zu erkennen
  • Eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Blog ist eine Voraussetzung für die weiterführende Arbeit
  • "Spontaner Charakter", d.h. spontane Idee eines Einzelnen wird durch den Blog öffentlich gemacht;
  • Verwendung von Umgangssprache (Bsp.: "Ich möchte euch hier mal die "Jungen Dichter und Denker" vorstellen)
  • http://gk-deutsch.blogspot.com/2009/10/junge-dichter-und-denker.html

Inhaltliche Aspekte:

  • Musikprojekt: musikalischer Zugang zu Gedichten (Rappen) = Einbezug der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen
  • Entstehungsidee: Erleichterung des Auswendiglernens von Gedichten
  • Vorlage: Gedicht aus dem Film "Keinohrhasen"

Pro:

  • bezieht die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen ein
  • verbindet "klassische Literatur" mit moderer Musikform
  • erleichtert den SchülerInnen den Zugang zur Lyrik
  • Kreativität der SchülerInnen wird gefördert
  • es besteht die Möglichkeit direkt einen Kommentar zu schreiben

Contra:

  • beansprucht sehr viel Zeit
  • lebt von der Kreativität und dem Engagement der SchülerInnen
  • wurde einmal erstellt, danach ist dieser Beitrag leider in Vergessenheit geraten- keine Kontinuität
  • das Projekt geht durch die Fülle der anderen Projekte unter


UNSER PROJEKT


Übertragung auf die Sekundarstufe I


ZIEL:
  • SchülerInnen sollen sich kreativ mit einem Gedicht auseinandersetzen
  • Erleichterung des Zugangs zur Gedichtsinterpretation
  • SchülerInnen lernen, ihre Zwischenergenisse und Arbeitsschritte zu dokumentieren . Außerdem kommt es zur Reflexion und Evaluation der Lerninhalte und der Lernerfahrungen, sowie der Gruppe an sich (vgl. Portfolio)
  • SchülerInnen erweiteren ihre Sozialkompetenz, da in Gruppen gearbeitet wird

RECHTLICHE GRUNDLAGEN:
  • SchülerInnen sind Urheber ihrer Arbeit, Zustimmung der Eltern und der Schulleitung erforderlich
  • mit den Eltern muss besprochen werden, wer auf die erabeiteten Videos der SchülerInnen im Netz zugreifen darf. Entweder nur Personen, die ein Zugangspasswort haben (Shüler, Lehrer, Eltern) oder die Videos stehen jedem User im Netz frei zur Verfügung. Die Lehrerin muss die Eltern über mögliche Risiken, aber auch Chancen des Projekts aufklären. Am Ende unterschreiben die Eltern ein Formular, in dem sie ihre Zustimmung bewilligen.
  • die Schüler geben sich Nicknames, um den Datenschutz zu gewährleisten

EINFÜHRUNG:
  • Hinführung zum Thema durch ein Video, z.B. Gedichtrap, sodass die Schüler an einem Gedicht exeplarisch sehen, wie dieses musikalisch umgesetzt wurde und einen Motivationsanreiz bekommen
  • Gemeinsames Besprechen dieses Gedichtes, um die SchülerInnen weiter mit diesem Gedicht und dessen Inhalt vertraut zu machen
  • Die Lehrperson erläutert die Umgang mit dem Medium, dabei sollten die bereits vorhandenen Erfahrungen von einzelnen SchülerInnen aufgegriffen und mit in den Unterricht eingearbeitet werden.
  • Arbeitsauftrag (3 Phasen):
1.) Erarbeitung und Umsetzung eines Gedichts durch Musik, Rhythmus, Bewegung, ... in Gruppenarbeit (Zwischenergebnisse werden in einem Block kontinuierlich präsentiert)
2.) Die erarbieteten Gedichte werden dann gefilmt und in Form eines Podcasts ins Web 2.0 gestellt
3.) Die Videos der einzelnen Gruppen werden von den SchülerInnen gegeseitig kommetiert und bewertet

VORBEREITUNG FÜR DIE GRUPPENARBEIT:
  • Auftteilung in Gruppen (selbstständig oder durch die Lehrerin)
  • Gedichte innerhalb der Gruppe auswählen (Die Lehrerin trifft dabei eine Vorauswahl von geeigneten Gedichten)
  • Jedem Schüler wird in der Gruppe eine Aufgabe zugeteilt (Kameramann, Rapper,...)

DURCHFÜHRUNG:
1. Phase:
  • Die SchülerInnen setzen sich intensiv mit dem Thema des Gedichts auseinander, dabei ist die Lehrperson als Ansprechpartner stets präsent. Zudem sollte diese zusaätzliches Material zu den Gedichten bereithalten, um gegebenenfalls die SchülerInnen zu unterstützen.
  • Die SchülerInnen haben die Möglichkeit sich im Web zu ähnlichen Projekten zu informieren.
  • Die SchülerInnen erarbeiten falls erforderlich ein schriftliches Drehbuch (z.B. wenn Bewegungen zum Gedicht gemacht werden, wenn ein Sprecherwechsel stattfindet, welche Instrumente wann eingesetzt werden, ...). Dabei stellt die Lehrerin den SchülerInnen eine "Vorlage" zur Verfügung
  • alle Arbeitsergenisse der einzelnen Gruppen werden im Blog schrifltich fixiert und sind somit für alle sichtbart → Vorteil: die Gruppen können sich gegenseitig Tipps und Anregungen geben die Gruppenmitglieder können von Zuhause weiterarbeiten

2. Phase:
  • Die erabeiteten Gedichte werden von den SchülerInnen gefilmt (hier stehen den SchülerInnen mehrere Termine zur Verfügung, sodass zunächst Probeaufnahmen gemacht werden könnnen)
  • die entgültige Videoaufnahme wird im Form eines Podcasts ins Netzt gestellt

3. Phase (Reflexion):
  • Die einzelnen Gruppen reflektieren über den eigenen Erarbeitungs- und Entstehungsprozess. Dabei sollen auch entstandene Probleme und deren Lösung dargestellt werden (hier kann der Blog als Grundlage dienen, da dort alle Arbeitsschritte dokumentiert sind)
  • Die SchülerInnen sehen sich die Gruppenergenisse an und kommentieren diese gegenseitig (positive und negative Kritik, Verbesserungsvorschläge, Anregungen zur Weiterarbeit)


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Letzte Änderung von Katharina Dietze am 27.01.2010 um 14:07

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